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Tag des Buches

Tag des Buches

Von Reinhold M.

10. May 2026

Gedenk-
und Feiertage: 10. Mai

Der Verband deutscher Schriftsteller
und das PEN-Zentrum erinnern seit 1979 jährlich an die
Bücherverbrennung durch die Nazis. Autoren, Buchhändler und
Verleger verweisen auf verbotene Bücher der Jahre 1933 bis 1945 und
unterdrückte Literatur der Gegenwart.



Am 10. Mai 1933 wurden in Berlin als
Teil der „Aktion wider den undeutschen Geist“ die Werke von rund
130 Autoren verbrannt, darunter Bertolt Brecht, Heinrich Heine und
Erich Kästner. Auch in anderen Städten gab es Aktionen.



(ARD-Text 10.5.26)

Bild:
Bücher-Verbrennung im 3. Reich (picture alliance / dpa)



Meine Meinung



Es gibt immer
wieder Leute, sie sich berechtigt fühlen, anderen vorzuschreiben,
was sie lesen dürfen. Das war schon immer so, seit die Menschen die
Schrift erfunden haben, und wird auch in den nächsten tausend Jahren
so bleiben. Schon Kaiser Konstantin I. ließ im Jahre 325 die
Schriften des Arius
verbrennen und stellte deren Besitz unter Todesstrafe.



Warum das so ist,
kann ich nur vermuten. Ob die „kleinen Leute“ oder die
Herrschenden, vielleicht haben sie Angst, dass ihre Fehler oder
Irrtümer und mangelnder Weitblick an die Öffentlichkeit geraten.



Auch wir als Shades
of Fantasy sind schon mit diesen Rechthabern in Berührung gekommen.
Bitte, es wird niemand gezwungen, unsere Geschichten zu kaufen und zu
lesen. Kinder und Jugendliche sind bei uns durch mehrere
Sicherheitssysteme ausgesperrt. Wenn sie es trotzdem schaffen,
sollten die Eltern mal über ihre eigene Fürsorgepflicht nachdenken.
Alle anderen sind erwachsene Menschen mit eigener
Entscheidungsfreiheit. Schon Friedrich Schiller pochte in „Don
Carlos“ auf Gedankenfreiheit.



Alle unsere
Geschichten sind reine Fantasie und entspringen den Gedanken unserer
Autoren. Es wurde und wird auch in Zukunft niemand geschädigt,
verletzt oder gar getötet. Bei etwas härteren Geschichten, die
vielleicht unbedarfte Gemüter negativ berühren, haben wir
unübersehbare Warnmeldungen vorangestellt, die von der Lektüre
abraten.



Der Mensch ist ein
Individuum und hat das Recht, sich aus allen Medien unterrichten und
auch unterhalten zu lassen.



Reinhold























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